11/2021 In den Ketten eines Slings

Ich bevorzuge eindeutig Einzelsitzungen. Da kann man sich voll und ganz auf den Klienten konzentrieren und so auch sicherstellen, dass sie bekommen, was sie brauchen. Bei Pärchenanfragen bin ich immer etwas skeptisch. Oftmals soll ich dem dominanten Part eine stärke Form von Dominanz oder Sadismus beibringen, was selten gut funktioniert, denn ein Mensch verändert sich nicht, nur weil er es bei einem anderen sieht.

Aber: Denk- und Spielanstöße kann es geben, die zum Erfolg führen. Irgendwie fand ich die beiden spannend, Kai der wortführende Sklave und Tom der Ruhige, fast schon schüchterne Master. Wie Kai mir in einem kaum zu bremsenden Wortschwall lang und breit erklärte, wollten beide eine Sitzung mit mir, wo wir uns beide „bedienen“ und Tom sich von mir noch einiges abschauen sollte.

Dominanzspiele in der Beziehung

Kai ist ein drahtiger Kerl mit einer äußerst forschen Art. Der Mund in seinem hübschen Gesicht schien nie stillzustehen und immer mehr Ideen und Wünsche sprudelten aus ihm hervor. Er sprach immer davon, dass sie dieses und jenes wollten. Doch der kräftig gebaute und ein paar Köpfe größere Tom saß nur still da, nickte ab und zu seinem Sklaven zustimmend zu. So ermüdend ich Kai mit seiner Vielzahl an Vorstellungen fand, die für eine ganze Woche gereicht hätten, umso spannender fand ich die Herausforderung, hier die Machtverhältnisse klar zu ziehen und wusste ganz genau, wie ich die Sitzung gestalten würde.

Kai war klassisch der passive Part in der SM-Beziehung und Tom eben der Aktive. Beide outeten sich, dass Ficken für Tom nie so richtig gut funktioniert hatte – meist lässt sich Tom einfach nur abblasen. Ich fand es nur logisch, denn es gibt wenige Männer, die Power-Bottoms wirklich genießen können, also jene Bottoms, die dich bespringen und eigentlich den Ton angeben. Insbesondere in einer DS-Beziehung sollte der Aktive seinem Jagdinstinkt frönen dürfen beziehungsweise das Gefühl bekommen, dass er nun ein „Opfer“ vor sich hat, was er nutzen kann, und nicht, dass er selbst benutzt wird – sozusagen als Deckhengst.

Kai war ohne Ankündigung schnell splitterfasernackt. Tom hatte eine Lederhose und schwarze Springerstiefel an, kombiniert mit einem sexy Harness, und wirkte etwas abwesend. Als Kai sofort in den Sklavenmodus überging, sich mir zu Füßen warf und einfach drauf losleckte, stoppte ich ihn brachial. In meiner vollen Ledermontur beugte ich mich zu ihm runter: „Hey, sag mal, gibst du jetzt hier den Ton an, du Schnösel? Jetzt ist mal Schluss mit deinen Vorgaben, denn ab jetzt richtest du dich nach mir.“ Ich gebe zu, dass ich in diesem Augenblick auch etwas unsicher war, weil so ein 100%iges Gegensteuern zu einem sofortigem Abbruch führen kann, allerdings hätte ich sowieso keinen Bock darauf gehabt, dass wir beide von Kai regelrecht „benutzt werden als Master“ und hätte dann selber auch vorzeitig abgebrochen. Verwirrt sah er mich an und noch bevor er was sagen konnte, war ich schon wieder dran: “Hast du mich um Erlaubnis gefragt, meine Stiefel zu lecken, Kai?” Nach seinem zögerlichen „Nein, Sir“ ging ich zur Sache: „So, du kommst jetzt mal hier in den Sling, hältst das Maul und dann schaue ich mir mal deine Möse an.“ Ich legte ihn in die Lederschaukel, fesselte ihn wenig kunstvoll, aber praktisch, und verpasste ihm einen dicken Knebel ins Maul. Er hatte nun Sendepause.

Den Sklaven richtig erziehen

Ich ging rüber zu Tom und wir fingen an, darüber zu reden, wie man einen solchen Sklaven am besten formen könnte, während Kai ruhig im Sling zurückblieb und feststellte, dass er die Kontrolle nun erstmalig wirklich abgegeben hatte. Tom nahm immer wieder ein paar meiner Spielzeuge in die Hand und besprach mit mir, wie die bei Kai wirkten. Das muss man sich mal vorstellen, dass man sonst der Starke ist und nun da breitbeinig in so einem Sling liegt und zwei Kerle besprechen sich in aller Ruhe, was sie mit dir machen werden. Das Machtverhältnis war nun hergestellt. Ich baue mich wieder vor Kai auf, ohne ihn großartig zu beachten, und stecke meinen Finger in seinen Arsch. Ich missachte das Aufstöhnen des Kleinen völlig und kommentiere, wie ich sein Loch finde, in Richtung seines Masters: „Tom, das Loch ist doch viel zu eng – das machen wir uns jetzt mal schön geschmeidig.“ Ich starte und probiere verschiedene Spielzeuge zur Dehnung aus und mache Kai immer wieder die Mission klar, dass seine Fotze jetzt UNSEREN Ansprüchen gerecht werden muss. Klar weiß ich, dass ich mit dieser Erniedrigung und den Dehnungen seiner Möse auch ihn errege, aber das sage ich jetzt mal nicht.

Dehnübungen im Sling

In Toms Gesicht erschien ein Lächeln, er holte in Ruhe seinen Großen raus und fing an zu wichsen. Er hatte verstanden. Der Sling (oder auch Liebesschaukel genannt) strahlt so herrlich viel Testosteron aus: Schwarzes Leder und massige Ketten. Und von der Funktion her ist kaum etwas besser, um jemanden in die absolut passive Stellung zu bringen. Arme und Beine nach oben gestreckt und an den schweren Ketten fixiert, lag Kais kleine rosa Rosette offen vor mir, sein Schwanz zuckte halb erregt. Nach einiger Zeit lud ich auch Tom ein, die „Möse zu begutachten“: „Fühlt sich doch schon viel einladender an, das Fötzchen, wenn es gut geölt und gedehnt ist, was?“ Wir steckten abwechselnd unsere Finger in Kais Arsch, um diese Aussage zu überprüfen, als wenn dieser ein Gebrauchsgegenstand wäre. „Stell dich mal vor sein Loch, Tom.“ Ich zeigte ihm, wie er sogar einen bereits belegten Sling durch Justieren der Ketten so fixieren kann, dass der Arsch von Kai in direkter Fickhöhe von seinem Schwanz ist. „Siehst du, jetzt musst du dir gar keine Mühe mehr geben, dass dein Pimmel da reinkommt, denn das Loch kannst du dir jetzt einfach auf deinen Schwanz ziehen. Das ist ein feiner Unterschied.“

Schläge für den Sklaven

Ich griff zu meinem Spieltisch und nahm die kleine Gerte zur Hand. Mit leichten Schlägen auf das Loch und auf den Schwanz kam Leben in den fixierten Sklaven. Das Stöhnen wurde lauter und Kai versuche sich so zu winden, dass er den Schlägen entkommen konnte. Trotzdem stand sein Ding nun fast in voller Pracht. „Na, der kann also auch außerhalb seiner Komfortzone genießen.“ Ich gab dem genauso erregten Tom die Gerte und er nahm sie freudig entgegen, während er seinen riesigen Schwanz einfach vor das Loch positionierte, ohne ihn reinzustecken. Seine Schläge waren anfangs unsicher und sanft, wurden aber schnell fester. Stöhnen und Seufzer erfüllten den Raum, dann stoppte er, ging in die Knie, bearbeitete mit seiner Zunge das weit gedehnte Loch und wichste sein Ding knüppelhart. Kai setzte ich nun eine Maske auf, sodass er auch nicht mehr mit Blicken die Situation kommentieren oder gar beeinflussen konnte.

„Jetzt kannst du ihn einfach reinschieben, Tom. Die Schlampe ist jetzt vollständig für dich da. Wir können das Luder auch noch ein bisschen da liegen lassen – egal. Das „Stück“ ist nun für uns da.“ Tom, der seine neue Machtposition schon vor dieser Erklärung begriffen hatte, ließ seinen Schwanz mit einem kräftigen Stoß in das gut befeuchtete Loch hineingleiten. Kai entfuhr ein unterdrückter Aufschrei. Tom zog wieder raus und spielte mit seiner Eichel vor dem Loch herum. Nach einiger Zeit gab er dem geilen Wimmern des Kleinen nach und schob ihn erneut rein – blieb dann aber regungslos. Verdammt, schon wieder was, womit der Kleine im Sling weder gerechnet hatte noch dies irgendwie beeinflussen konnte. Diese Spiele gingen noch weiter und ich sah, dass Tom die Machtrolle nun sichtlich genoss. Der scheinbar erwachte Master Tom hielt sich abwechselnd links und rechts an den Ketten des Slings fest und hämmerte dann einfach nur noch rein. Die Liegefläche schwang immer kurz nach hinten, nur um sofort wieder klangvoll kettenrasselnd zurückzuschwingen. Es ist schon echt geil, wenn alle Schwierigkeiten, die bei der üblichen Penetration im Bett auf einen warten können, durch so eine Einrichtung genommen werden: Kein Kissen unter den Po schieben, was dann nach ein paar Stößen doch wegrutscht, kein „von hinten nehmen“ und sich irgendwann auf seinen Zehenspitzen wiederfinden, weil der Passive „mitsteuert“, und kein „aus der Puste kommen“, weil man fast sportlich rammelt. Nein, man schiebt das Po-Loch einfach vor seinem Schwanz bequem in der Geschwindigkeit hin und her, die man mag.

Ich übe mich wieder in verbaler Erotik, während ich gemütlich auf die Situation wichse, und befeuere die Situation wie folgt: „Kai, Loch offenhalten. Ich will keinen Mucks von dir hören. Du bist jetzt nur noch ein Loch …“ Und zu Tom sage ich: „Tom, so lange wie du willst, alles nur für deinen Schwanz. Nur für dich liegt der da rum und hält brav hin, bis du fertig bist …“ Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass wir noch ein paar Mal neu ansetzen, aber Tom ist wie eine gut geölte Maschine und bearbeitet das Loch erbarmungslos. Ich glaube, es erregt ihn auch, dass ich zusehe und er jetzt die volle Kontrolle hat und seinen großen Schwanz gut einsetzen kann, denn kurz darauf spritzt er schön showmäßig draußen ab. Gut für mich, so konnte ich auch gleich noch nett mit in den „See schießen“. Das war unser erstes Treffen vor einigen Jahren. Seitdem waren die beiden noch ein paar Mal da. Der Sling übt bis heute auf beide immer noch eine große Anziehungskraft aus und kommt in jedem Spiel zum Einsatz.

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