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Die Neuigkeiten des BDSM-Masters

Projekt 2021:
Dokumentation über BDSM mit der Bild

Gemeinsam mit der Sexualtherapeuthin Karina Kehlet Lins, der Butcherei Lindinger sowie meinen Sklaven Sklavin Nova & olaf Olaf Diener setzen wir ganz frisch an:

Was ist BDSM?

In einer 3×15 min Videodokumentation wird über die Themen: Fetisch (Fetischismus) BDSMlifestyle, SM, Sadismus, Sadomasochismus, Macht, Dominanz Erniedrigung, Submission , Submissive, devot, dominant

… von der Pike auf besprochen.

Bild ist ein umstrittenes Medium, aber man erreicht Menschen außerhalb seiner Bubble, wo Aufklärung eben anfängt. Klick:

Kommen auch drin vor:
Matthias Grimme nebst Katze
Dan vom Gay-BDSM.club
Blackstyle Latex (Ausschnitte aus Kinowerbespot)
Spielzeuge von SIRAINER
Das vielfach gesperrte und diskutierte „Merkel-Bild“ von AlejandroBerlino
aufgenommen beim Dominus zuhause und im Dominastudio Lux in Berlin

Coaching? Beratung? Neugierde?

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INFOABEND
SEXARBEITER-PROFI-MARKETING
Persönliches Coaching 
Folsom 2021

Neue Termine für die
Backstagetour im Dominastudio

Deutschland – Wir müssen reden!

Corona als Hintertür zur deutschen Sex-Repression

Dominus.Berlin: „Seit gerade mal 2002 wird Sexarbeit rechtlich als Beruf gesehen, und schon wieder werden die Stimmen laut, Strafen und Verbote gesetzlich zu verankern, um Sexarbeit auszumerzen, und das alles frechweg unter dem Deckmantel der Coronakrise. 

Wir Schwulen kennen den Scheiß schon, denn, als wir endlich mit der 68iger Bewegung gemeinsam mit den Heteros dafür gesorgt haben, dass dem Staat die Befugnis abgesprochen wurde, die „sittliche Ordnung“ mit den Mitteln des Strafrechts zu verteidigen, gab es für uns Schwule noch lange Zeit den §175. Er beinhaltete einen überdimensionalen Jugendschutz im Falle eines homosexuellen Übergriffes. Unter dem §175 entstanden für Schwule viele unfaire rechtliche Probleme und wurde noch bis in den 90iger Jahre in Deutschland angewendet. Er fand vor allem in jeder Diskussion über Schwulenrechte immer wieder seinen Platz als Rechtfertigung, dass Schwulsein eben „was Anderes“ ist. 1990 wurden in Deutschland von fast 100 Verurteilten, noch 10 Menschen in den Knast gesteckt, weil sie „Unzucht“ betrieben (http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/12/030/1203036.pdf), während die Öffnung der Ehe für Homosexuelle bereits im Gespräch war. Der Paragraph wurde erst 1994 gestrichen. Und warum gab es den §175 für Männer?  

Natürlich wegen Moral, denn Schwulsein ist eben was Schlechtes.

Übrigens, wurden grundsätzlich Männer verfolgt und bestraft, denn männliche Homosexualität ist ja so viel schlimmer für eine psychische Entwicklung als die weibliche Homosexualität *ironieoff*. Das ist sozusagen, für Schwule, ein Sexismus im Sexismus. Und, warum war das so? Frauen hat man damals keine eigenständige Sexualität zugetraut – für Lesben also, ein klarer Fall vom Glück im Unglück. Das gibt es für Sexarbeiterinnen heute noch, denn für die Sexarbeitsgegner kann Sexarbeit grundsätzlich von keinem Anbieter als positiv empfunden werden. *kopfschüttel*

In den 80iger Jahren wurde erstmals die Rolle der „Nutte“, sowie des „Hinterladers“, politisch wie moralisch gleichermaßen stark im Rahmen der AIDS-Diskussion thematisiert. Es entstand hier ein neues Bild der Sexualität, denn man musste sich plötzlich gesamtgesellschaftlich mit „Infektionswegen“ und „Kontakthäufigkeiten“ auseinandersetzen.
2020 haben wir nun das Coronavirus, und schon wieder müssen wir uns erklären, weil man draußen irrsinnige Bilder von Prostitution im Kopf hat.

Beispiele:

  • Kunden sind in den seltensten Fällen die totalen Unbekannten; im Falle einer Infektion ist eine Kontaktaufnahme mit dem Kunden fast immer möglich. Das gilt im erhöhten Maße während einer Pandemie, weil:
  • Kunden von Sexarbeitern sind auch keine hormonell-unzurechnungsfähigen Menschen, denn auch sie haben ein Interesse an ihrer Gesundheit.
  • Ja, beauftragte Gangbangs gibt es, sind aber eher selten, denn die Prostitution ist i.d.R. ein „1 zu 1“-Geschäft, und das gilt für alle sexuelle Ausrichtungen, sowie für alle Geschlechter.
  • Wer glaubt, dass man in der Sexarbeit 20 Kunden täglich bedienen kann, der möge mal nachrechnen wie reich wir Huren dann wären, wenn wir das ein paar Monate durchziehen würden. Jeder Physiotherapeut hat i.d.R. mehr Kunden. 
  • In Bordellen oder SM-Studios ist es nicht schmutzig, denn Hygiene ist hier seit Jahrhunderten eine Pflichtnummer für alle Beteiligten. Sexarbeiter sind da i.d.R. sogar verdammt gut drin.

 

Mein Klient Alex (siehe Bild) sagt offen was er denkt

Alex: „Ich bin öfters Gast im LUX-Dominastudio in Berlin. Ich finde das Ambiente dort viel ansprechender für das Ausleben von dunklen Fantasien, als mein heimisches Wohnzimmer in Hamburg.

Wenn ich mit Dominus.Berlin  – oder Master Andre, wie ich ihn nenne,  nach einer Session noch was trinken gehe, dann sehe ich auch, was hinter den Kulissen passiert, nachdem er seine schwere Ledermontur gegen bequeme blaue Jeans und schwarzes T-Shirt ausgetauscht hat. Master Andre pustet die Kerzen aus, entfernt sorgfältig die Wachsspuren und öffnet die Fenster zum Lüften. Die Handtücher werden ausgetauscht und das Bett frisch bezogen (obwohl es an dem Nachmittag gerade mal als Sitzplatz für uns diente). Danach werden Halsbänder, Masken, Ketten, Gurte und alle anderen benutzten Gegenstände einzeln desinfiziert und trockengerubbelt. „Wir haben eine Reinigungsdame, die das Gröbste erledigt, aber die Feinarbeit machen wir selbst“, sagt er. 

Schließlich ist der Fußboden dran: Feuchtwischen, bis in die hinterste Ecke. Die Gläser wandern in die Spülmaschine, die benutzen Handtücher landen im Wäschekorb und die Fenster werden wieder geschlossen.
Zum Schluss hat er immer ein zugeknotetes Tütchen mit den physischen Überbleibseln unserer Session (Kondome, Papier, Einmalhandschuhe usw.) an seiner Hand baumeln, die er auf dem Weg nach draußen im Müll deponiert. Wenn wir den Raum verlassen, sieht es drinnen aus, wie in einem frisch gereinigten Hotelzimmer. 

Wenn ich mir heute die Corona-bedingten Hygieneanforderungen ansehe, kann ich nur sagen: das LUX hatte sie lange vor Eintreten der Pandemie bereits erfüllt. 

Ich kann bezeugen, dass Sauberkeit und Hygiene hier einen verdammt hohen Stellenwert genießen.

Dominus.Berlin: „Der Hauptpunkt in der leidigen Corona-Debatte: wenn der Staat seinen Mitbürgern den Sex untereinander nicht über den Weg der Sanktionen verbietet, wie derzeit, muss es ebenfalls – wenn nicht sogar im höherem Maße – für die Sexarbeit gelten. Die gewerblich organisierte Sexarbeit wird aufgrund ihres wirtschaftlichen Interesses logischerweise sogar noch umsichtiger vorgehen. Un das nicht nur, weil der Körper des Sexarbeiters und die Gesundheit des Klienten das Kapital des Sexarbeiters darstellen, nein, es lassen sich mit den umliegenden Instanzen (Bordelle, Hilfseinrichtungen usw.) Regeln einführen und kontrollieren.

Aber was passiert? Spricht man mit uns? Erarbeitet man mit uns Lösungen? Nein, wir werden „verboten“. Sexarbeit ist auch Monate, nachdem Friseure wieder einen Pony im Gesicht schneiden, immer noch illegal. 

Es kommt noch besser, denn alle Beteiligten wissen, dass Prostitution trotzdem stattfindet. Fast jeder arbeitet wieder – irgendwo und irgendwie. Fakt ist, dass die Arbeit mit weniger Hygiene stattfindet (Hotels, Privatwohnungen, Toiletten usw.). Aus epidemiologischer Perspektive, vollkommener Unsinn. Hinzu kommt, dass die Beratungsstellen schließen, – aber es fragt eh niemand nach gesundheitlichem Rat in der Illegalität – nur nach Hilfe, da kein Geld mehr da ist, weil Hartz 4 kaum ausreicht, und selbst diese Zuwendung für viele migrierte Sexworker grundsätzlich nicht zur Verfügung steht. Ganz zu schweigen vom körperlichen Schutz für weibliche Sexarbeiter – der fällt derzeit durch den Wegfall der Bordelle und der dazugehörigen Security, komplett flach. 

Das ist eine saftige Ausgrenzung, die seinesgleichen sucht, mit der Begründung der  „mangelnden Kontrollierbarkeit der Hygienekonzepte“ (siehe: Schriftliche Kleine Anfrage 22/823 der Abg. Dr. Ensslen u. Özdemir (Die Linke) Wie steht es um die Berufsfreiheit der Prostituierten? Drucksache Nr. 2020/1280). Abgesehen davon, dass die wenigsten Geschäfte und Büros über riesige kontrollierbare Fensterfronten verfügen, sind auch alle weiteren Begründungen an den Haaren herbeigezogen. Lies einfach selber.

Lass Dich nicht verarschen, es geht bei diesem Sexkaufverbot derzeit mal wieder um Moral – genau wie damals in der AIDS-Thematik. 

Warum wird derzeit das spontane gegenseitige orale Penetrieren über grindr, tinder & Co nicht mit Bußgeldern belegt, während man in der Sekunde des Kaufs eines Blowjobs, eine saftige Ordnungswidrigkeit begeht? Das Virus wird sicher nicht durch den Bezahlvorgang ausgelöst, oder? Trotzdem macht sich die Polizei derzeit vor dem Trans-Straßenstrich auf der Frobenstraße breit, und versaut somit das eh schon Corona-bedingt mies laufende Geschäft.

Klares Ausgrenzen der Sexarbeiter – und natürlich wird mit den Kleinsten angefangen. Ralf Rötten (Geschäftsführer von HILFE-FÜR-JUNGS e.V.) hierzu: „Die besonders von Diskriminierung betroffenen in der Sexarbeit sind jetzt in der Corona-Krise auch wieder diejenigen, die die größten persönlichen Opfer erbringen müssen.“

Diese Ausgrenzung von unliebsamen Gruppierungen unter gesundheitlichen Vorwänden kommt mir alles reichlich bekannt vor. Hat doch Horst Seehofer 1987 vorgeschlagen, AIDS-Infizierte und Kranke künftig „in speziellen Heimen“ zu sammeln. Kultusminister Hans Zehetmair hat damals noch einen draufgesetzt: (…) Homosexualität gehöre in den „Randbereich der Entartung (…) Das Umfeld der ethischen Werte muss wiederentdeckt werden, um diese Entartung auszudünnen.“

(Quelle: https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13522444.html )

Gott sei Dank, konnten sich diese Werte seinerzeit nicht durchsetzen, und die von der CSU gewünschten Zwangsregistrationen und angedachten Verschleppungen wurden nicht eingeführt, denn irgendwann wurde miteinander geredet, und Lösungen erarbeitet.  

Ralf Rötten: „Eine Pandemie zum billigen Vorwand zu nehmen, um in paternalistischer Weise Sexarbeitenden gegen ihren ausdrücklichen Willen auch zukünftig vor möglichen Gefahren zu schützen, ist weder demokratisch, noch emanzipatorisch und schon gar nicht feministisch. Diese fragwürdige Allianz von bibeltreuen Christ*innen, über Sozialdemokrat*innen bis hin zu Altfeminist*innen, wird das Elend der Sexarbeitender vertiefen, und die Infektionszahlen mit STIs in die Höhe treiben (wie bei den Männern in Schweden). Der beste Schutz vor Ausbeutung, Unterdrückung und auch sexuell übertragbaren Infektionen ist immer noch die Aufklärung und der offene Umgang mit Fragen zu Gesundheit, Sexualität und Selbstbestimmung in einer Gesellschaft. Das hat sich schon bei AIDS in den letzten 35 Jahren gezeigt.“

Noch bis 1977 schrieb das Bürgerliche Gesetzbuch vor, dass eine Frau die Erlaubnis ihres Ehemanns für die eigene Berufstätigkeit brauchte. Bei Abschaffung skizzierten die Konservativen das erschreckende Bild der verwahrlosten Kinder, weil die Mütter sich aufgrund der nun anfallenden Karriere nicht mehr um sie kümmerten, und zogen als Beleg traumatisierte Scheidungskinder heran. 

Ähnlich verhält es sich mit den Überlegungen zum Sexkaufverbot – eben nur rückwärts. Man nehme Opfer von Menschenhandel, werfe sie in einen Topf mit Sexarbeitern und verlange nun ein großes und einfaches Verbot. 

Lass Dich nicht verarschen, das Eine hat mit dem Anderen überhaupt nichts zu tun. Es behauptet sowieso niemand, er könne Kriminalität zu 100% bekämpfen – in keiner Branche. Selbst die Sexarbeitsgegner gehen nicht soweit mit ihren Forderungen nach Verboten und Strafen. Aber, kann ein Verbot hier tatsächlich wenigstens etwas helfen? Klingt schon alleine aufgrund der Einfachheit, nach einem populistischen Gedankenansatz. Schauen wir in die Geschichte der USA: hier wurde das – sicherlich für einige Menschen – große Problem „Alkohol“ nicht durch die Prohibition (=Gesamtverbot von Konsum und Verkauf von Alkohol, 1913-1921) besiegt. Es erscheint rückwirkend als eine der dümmsten Maßnahmen für eine derart komplexe Fragestellung, welche sich im Spannungsfeld von „tödlicher Droge“ bis zum „zwanglos anwendbarem Positiv-Verstärker“ befindet. Worauf haben wir Menschen in der ganzen Welt gesetzt? Auf Aufklärung, Selbstbestimmung und sinnvolle Regeln – nicht auf ein flaches, gesamtheitliches Verbot. 

Ich verlange eine deutliche Trennung zwischen Kriminalität in der Prostitution, und Sexarbeit. Von der heutigen Gesellschaft ist zu erwarten, dass sie es schafft, sich gezielt eines Problemfeldes anzunehmen, ohne die Berufswahl von 40400 Menschen* zu zerstören, und durch pauschale Opferzuschreibung zu entmündigen, sowie – darüber hinaus – die Freiheit eines jeden Bundesbürgers dermaßen einzuschränken.  

Mein Klient Alex zum Thema „Für Sex zahlen“

Alex: „Es fällt mir überhaupt nicht schwer, einen geeigneten Sexpartner zu finden, um den schnellen Kick einer geilen Nummer zu bekommen. Sexuell gesehen habe ich keinen Nachholbedarf, oder unerfüllte Wünsche.

Ich zahle nicht für den Sex, ich zahle für das Erlebnis.

Wenn ich ins Studio LUX gehe, dann geht es um viel mehr als Sex. Sehr viel mehr! Ich bin bereit, mich auf ein erotisches Abenteuer der besonderen Art einzulassen, in dem Kreativität, Neugier, Mut und Vertrauen mindestens einen gleichwertigen Stellenwert haben, wie der Sex. Es ist die Suche nach dem Außergewöhnlichen, nach dem Ungewöhnlichen… vielleicht auch der Wunsch nach einem kurzfristigen Ausbruch aus der Realität, und das Eintauchen in einer Welt, die zwar nicht „verboten“ ist, der jedoch schon immer Adjektive wie „verrucht“ und „pervers“ angeheftet wurden.“

Dominus.Berlin: „Kommen wir zurück zur Frauenbewegung: Viele Gesetze haben Frauen heute dahin gebracht, wo sie jetzt sind, und trotzdem müssen wir uns 50 Jahre später immer noch neue Maßnahmen überlegen, wie z.B. Quotenregelungen bei Vorständen und Parteien, damit Frauen gleichberechtigt sind. Wie zur Hölle kommen wir auf die Idee, dass das neue Prostitutionsgesetz von 2002, bereits 2020 in voller Breite, in einem solch diversen Umfeld in der Praxis funktionieren muss? Natürlich müssen wir nachbessern – das ist logisch. Die neuen Regeln von 2018 sind allerdings ein Witz hinsichtlich der Zielsetzung. Glaubt echt jemand, dass unsere Registrierung, also die Erfassung von sowieso schon bekannten Sexarbeitern, wie z.B. mir, irgendeinem Menschenhandelsopfer hilft? Das war ein teurer Griff ins Klo für den Steuerzahler. Verpflichtend sollte nur die Anmeldung beim Finanzamt sein, wie bei anderen Selbstständigen auch. 

Es wäre grundsätzlich wünschenswert, wenn MIT uns Sexarbeitern gesprochen werde würde – nicht ÜBER uns. 

Ich werde nicht müde, Dinge zu fordern, die wirklich was bewegen und zwar:

  • finanzielle Unterstützung von anonymen und leicht erreichbaren Beratungsstellen
  • deutschlandweit kostenlose Untersuchungen und Behandlungen in den Gesundheitsämtern
  • den Zugang zur Künstler-Sozialkasse
  • den Aufbau eines niedrigschwelligen Ausbildungs- und Fortbildungssystems für Sexarbeitende – berufsbegleitend und freiwillig
  • die Aufnahme von Sexarbeit ins Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz
  • die Möglichkeit eines Arbeitsvisums für migrantische Sexarbeitende und vor allem
  • ein Bleiberecht für Opfer von Menschenhandel

Wenn wir Gesetze schaffen, dann müssen wir oftmals orakeln, was die bessere Lösung ist. In puncto des Gesetzes von 2002 wissen wir das schon: vorher war es nachweislich für 40400* Menschen beschissener, denn Sexarbeit war rechtlich nicht anerkannt – PUNKT. Illegalität, die erzwungen wird durch Bestrafung unserer Kunden, zieht uns – logischerweise – mit, bzw. wieder in den Abgrund. 

Jedes Mal, wenn ein Menschenhandelsopfer ausführlich seine Geschichte beschreibt, und somit belegt werden soll, dass Prostitution der Grund allen Übels ist, dann frage Dich, warum Sexarbeitsgegner darauf verzichten, sich grundsätzlich um das Problem „Gewalt und Unterdrückung von Menschen“ zu bemühen. Das würde nämlich die vielfach geprügelte Ehefrau mit einem normalen Beruf miteinschließen. Das interessiert keinen Sexarbeitsgegner, weil diese geprügelte Frau ja brav verheiratet ist, also einem moralischen Kodex entspricht. Nur wenn sie eine Prostituierte ist, dann müssen wir ein neues Gesetz schaffen.

Lass Dich nicht verarschen – es geht nur um eine Veränderung der Moral zur Sexarbeit durch ein Gesetz. 

Jedes Mal, wenn man Dir vom „ekeligen bösen Freier“ erzählt, der sich in Freier-Foren abwertend gegenüber Sexarbeitern äußert, frage Dich, wieviel Sexarbeiter siehst Du auf der Straße, die sich hierzu beschweren? Lediglich ein paar Aussteiger wirst Du finden, denen es an professioneller Abgrenzung zum Beruf mangelte. Sexarbeiter kommen mit einer Negativbewertung klar, denn wir wissen, dass wir eine Dienstleistung anbieten. 

Lass Dich nicht verarschen – es geht nur um eine Veränderung der Moral zur Sexarbeit durch ein Gesetz. 

Jedes Mal, wenn Dir die irrsinnige Behauptung präsentiert wird, dass über 90% der Sexarbeiter leiden und aussteigen wollen, frage einfach nach einem Beleg für diese 90%. Es wird keinen geben, denn niemand kennt solche Zahlen. Es sind schlicht und ergreifend „Annahmen“. Annahmen reichen nicht für Gesetze. Und schon gar nicht, um alleine die 40400* Sexarbeiter in Deutschland, die den Termin beim Ordnungsamt, sowie Zwangsgespräche bei der Gesundheitsbehörde über sich ergehen ließen – und somit logischerweise das Einverständnis zum Beruf klar belegt haben -, beruflich zu zerstören. 

Jedes Mal, wird von Dir eine Zustimmung zu einer Rückführung zu einer sexuellen Kultur, Tradition und Moral eines Deutschlands, was so gar nicht mehr existiert, erwartet.

Das Land ist bereits tolerant gegenüber Sexarbeit. „Das ist ein normaler Job“, höre ich immer wieder. 

Wir stehen kurz vor der Verinnerlichung dieses Wertes. Es dauert nicht mehr lange, und ich werde nicht mehr mit 100 Fragen gelöchert, bewundert oder bemitleidet, weil ich Geld mit Sex verdiene. 

Jedoch steckt in jedem von uns ein kleiner Sexarbeitsgegner… Du glaubst es nicht? Überlege mal: möchtest Du mich als Lebenspartner mit Berufsangabe deinen Eltern vorstellen? Trotz aller rational-positiven Gedanken, die Du bzgl. meiner Arbeit hast, hast Du grade gezuckt oder?

Natürlich hast Du das- aber warum? Weil wir erzogen wurden zu denken, dass Sexarbeit was Schlechtes ist. Viele haben Sexarbeit nur im Rahmen von Christiane F. kennengelernt und sonst gar nicht. 

Langsam aber sicher wird es Eltern tatsächlich egal, ob ein Kind schwul wird oder nicht, und irgendwann werden die Eltern ein ähnliches Verhältnis zur Sexarbeit bekommen.

Wir hatten auch erst wenige Jahre um Dir zu zeigen, dass es uns gut geht, dass wir nicht psychisch krank sind, und nicht konvertiert werden müssen.

Ich wette das kommt schwulen Männern sehr bekannt vor.

 

 

BACKSTAGE-TOUR durch
Domina – Bizarrstudio  Lux mit Plauderstündchen

SM MASTER ANDRE IM DOMINA BIZARR STUDIO LUX IN LEER, SONNENBRILLE

 

Motivation/ Inhalt:

Geplant ist ein lockerer Rundgang mit einer/m weitere(n) Profi-Kollegin/en sowie eine lustige Plauderrunde, wo aus dem Nähkästchen getratscht wird.
Durch die CoronaLockerungen ist es endlich soweit, dass wieder eine gewisse Anzahl von Menschen beisammen sein darf, und wir schauen uns in den Räumen mit geöffneten Fenstern um und die Plauderrunde ist auf der Terrasse.

Ihr werdet durch alle Räume geführt, bekommt erklärt, was man dort so anstellen kann sowie die eine oder andere lustige Begebenheit aus dem Studioalltag verraten. Alle, die Lust haben sich vielleicht mal privat zum Spielen einzumieten, bekommen hier einen tollen Überblick und viele praktische Anregungen. Alle anderen vielleicht auch.

Es werden auch einige Spielzeuge und Maschinen vorgeführt. Anfassen erlaubt, aber wir müssen das in Grenzen halten wegen der strengen Corona-Hygienebestimmungen.
Ansonsten wäre es toll, wenn an diesem Abend / Morgen sich alle an die Regeln halten aber Corona mal kein Thema ist.

Nach der Besichtigung sitzen wir draußen auf der großen Terrasse bei einem kühlen Getränk oder einem starken Kaffee zum Frühshoppen, und es dürfen den BDSM Sexarbeitern Löcher in den Bauch gefragt werden. Auch sehr intime Fragen sind willkommen.

Zum Schauen, Probieren und dumme Fragen stellen.
Herzlich willkommen.
Die Räume sind Rollstuhlgeeignet, also bitte kommt angerollt.

Mitzubringen sind:

– Gute Laune
– (wer will) ganz viele Fragen .

Softgetränke sind im Preis inbegriffen.
Sekt oder Wein darf gerne mitgebracht werden. Das Lux hat keine Ausschankgenehmigung, aber Gläser…

Dauer:

2 Stunden oder länger….

Preis:

25 Euro oder 20 Euro für Mitglieder des BesD, von Hydra und andere Sexarbeitsaktivist*innen

Termine / Kontakt:

Für die Terminmöglichkeiten bitte Anfrage via kontakt (at) dominus.berlin

 

 

Der Dominus und die Separée

Neuer Blogbeitrag vom Dominus im erotisch-eloquenten Frauenmagazin Séparée: es geht um den Unterschied zwischen dem männlichen und dem weiblichen Gast. Kann man kostenlos beim Klick auf das Bild lesen:

Der BLOG Beitrag vom Dominus Unterschied zwischen weiblich- und männlichem BDSM Kunden

Der Dominus im und auf dem Magazin MASSAD

Mal wieder „dominant präsent“, und zwar diesmal auf dem populärsten niederländischen BDSM-Magazin Massad mit der BDSM-Ikone Calea Toxic. Die beiden eint die rheinländische Herkunft und der Spielort „Alter bizarrer Bahnhof, Duisburg„. Submissive Männer und Frauen kommen zu ihnen und manchmal auch zusammen. Eine Geschichte gibt es hier zu lesen. Bestellung beim Klick aufs Bild:

Titelseite des BDSM FetischMagazin MASSAD aus NL mit BDSM Ikone Calea Toxic und dominus.berlin in Volleder iim Keller des alten bizarren Bahnhofes, Duisburg

Weiterer Sendeplatz für die Kolumne vom Dominus

Wenn es in der Kolumne vom Dominus um Latex-Play geht, dann findet man diese nun auch auf den Seiten von Blackstyle. Im Wesentlichen wird die Power-Exchange-Beziehung zu meinem Sklaven Olaf näher beleuchtet, weil er auch so auf Gummikleidung steht.

Screenshot der Blackstyle Hompepage mit der Latex-Kolumne von Master Andre

Rotlicht.de veröffentlicht den Pro-Sexarbeit-Aufruf vom Dominus

In gewohnter Weise offen wird über Sexualität, im Besonderen  über die BDSM Sexualität im käuflichen Bereich gesprochen. Dabei gibt es eine klare Kante gegen die Einführung des nordischen Modells der inkludierten Kundenbestrafung.
Übrigens ist auf rotlicht.de ein toller Informationsbereich zum Thema Prostitution. Sogar eine Pro/Contra Argumentation-auflistung. Sehr gut. Zum Aufruf gehts mit nem Klick aufs Bild:

Rotlicht.de veroeffentlicht Sexarbeiter rechte Aufruf vom SM Master

Dominus mal wieder „frontal“.

Die Fetisch-Stories vom Dominus mit den vielen BDSM-Praktiken wird regelmäßig ins Niederländische übersetzt und dort verkauft. Logischerweise kommt der Master auch mal zwischendurch in den „dominanten Sichtbereich“: auf die Titelseite.

Rotlicht.de veroeffentlicht Sexarbeiter rechte Aufruf vom SM Master

Dominus goes wikipedia

Ab einem gewissen Maß an Kontinuität und Bekanntheit, entsteht trotz des „nicht salonfähigem Themas BDSM“ ein allgemein-gültiges Interesse, so dass ein Eintrag bei Wikipedia erfolgte.

trotz des nicht salonfähigem BDSM Thema, entsteht ein allgemein-gültiges Interesse

Galerie de Sade

Bei dem für die BDSM-Community so bedeutsamen Internetguide GDS ist auch in 2020 die Zahl der geprüften SM Master verschwindend gering. Persönlich geprüft wird vor allem die Authentizität der Person – keine Master-Slave Verhältnisse oder Bondage-Kompetenzen. Zeigt sich der SM-Master mit Gesicht und besteht ein hoher Anspruch an seine Arbeit?

Prüfsiegel des BDSM Community Guide -Galerie De Sade- von SM Master Andre 2020

BOX Magazin Titelseite Januar 2020

Zum dreijährigen Jubiläum seiner BDSM-Kolumne gibt es den Dominus mit einem Bild des bekannten Fetisch-Fotografen Nikitzo mal wieder ganz vorne zu sehen. Nicht der erste Dom auf der Titel-Seite dort, aber es kleidet ungemein.

das Foto von Nikitzo wurde BOX Magazin Titelseite mit dem SM Master in Volleder

Der Marketingkurs von und mit dem Dominus für Sexarbeiter.

Es geht bei diesem Kurs darum, Sexarbeit als unternehmerische Dienstleistung zu verstehen und schlussfolgernd daraus, betriebswirtschaftlich auf dem Markt zu agieren. Man lernt durch wirkungsvollen Vertrieb bestehende Umsätze steigern, seinen Preis zu erhöhen, an der richtigen Stelle ins Gespräch zu kommen. Im Weiteren geht es um klassische Marketingthemen (kostenlose- & kostenpflichtige Werbeportale), sowie auch um „Fleissmarketing“ (Social Media).

Dieser Kurs ist der erste seiner Art, indem man als Sexarbeiter seine Arbeit unter klassischen Marketinggesichtspunkten neu bewerten kann.

Mehr Informationen, Termine und Buchung direkt bitte auf das Bild klicken:

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Der Dominus auf der Venus 2019

Die Messe Venus ist mit über 400 Ausstellern aus 36 Ländern international anerkannt und seit 1997 weltweit größte Messe für Themen rund um Erotik sowie BDSM. In 2019 ist erstmals der Dominus in der Kinky Lounge anzutreffen.

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Der Dominus als Titelbild der Bösen Buben, Berlin.

Als einer der wenigen, die BDSM-Sex zum Beruf gemacht haben und trotzdem ihr „Gesicht zeigen“, lässt sich der Dominus gern als Testimonial missbrauchen.

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Der Dominus auf der Folsom Europe 2019

Seit über 15 Jahren feiert sich die BDSM-Fetisch-Szene direkt in der Nachbarschaft zum Dominus. Die FOLSOM Europe folgt dem Vorbild der Folsom Street Fair aus San Francisco, USA. Der BDSM-Master ist, wie im Vorjahr, aufgrund seiner zum Anlass passenden Betätigung eingeladen, sich dort zu repräsentieren. Shaking Hands, Fragen stellen oder ein gemeinsames Bild ist nicht nur möglich, sondern auch ausdrücklich erwünscht.

BDSM Master auf SM Straßenmesse Folsom Europe

Der Dominus mal wieder in den SCHLAGZEILEN

Im April 2019 gab es einen kleinen Aufsatz vom Dominus zum Thema: MÄNNER ALS DOM, und zwar wieder im bedeutendsten, deutschsprachigen Medium der BDSM Szene: Schlagzeilen.

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Der Dominus als Titelbild von David Boy

Und, zack – schon wieder auf einer Titelseite. Diesmal auf dem niederländischen GAY-Fetischmagazin DAVID BOY, nebst Interview inside. Demnächst wird auch hier über des Masters perverse Tage geschrieben.

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Der Dominus in den SCHLAGZEILEN

Im Februar 2019 gibt es den Dominus sogar als Poster inkl. 4-seitigem Interview, und zwar im bedeutendsten deutschsprachigen Medium der BDSM-Szene: SCHLAGZEILEN. Gefragt wurde alles rund um Dominanz und Submission, Bondage, BDSM-Praktiken, Master-Slave Verhältnisse privat, und natürlich alles rund um das Thema Fetisch.

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Der Dominus im Magazin MASSAD

Das niederländische BDSM-Magazin MASSAD Ausgabe 294 /  Jan 2019 hat den SM-Master interviewt. Das Interview ist in niederländischer Sprache.

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Die monatliche Kolumne des Dominus

Hier kommst Du über diesen Klick zu den Tagebucheinträgen des Dominus.

Themen sind zB: verbale Erotik, Power-Exchange, Master-Slave-Beziehungen  Bondage, die Folsom, Uniform-Fetischismus, Latex / Rubber, forced-bi, Klinik-Sex, Fetisch: Körpergeruch, Soft SM, Natursekt, Cashslavery, Petplay, Ganbang, Stiefel, Leder, die Fickmaschine, Wachsspiele, Fisting, Sneaks, Sox, der Dentalfetisch, Dirty Games, Cock-Ball-Torture, Atemreduktion, Exhibitionismus.

Lesenswert für Dominante, Submissive, Meister, Sklaven, Puppys, Ponys Dominas, Sklavinnen uvm.

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Galerie de Sade

2019 immer noch Best BDSM-Master in Deutschland.

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Der Dominus im Magazin Separée

finales webPicVier Seiten Dominus.Berlin zum Thema „Die Kunst der Unterwerfung“, im erotisch-eloquenten Separee Magazin (=Hier erhältlich=.

Einen TextTeaser bekommt man hier.

Der Dominus im Magazin MY KINK

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MY KINK hat den Dominus im Juni 2018 auf ein Cover gesetzt und mit ihm das Thema „die weibliche SM-Kundin“ erörtert. Hier kann man blättern…

Galerie De Sade

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Galerie De Sade hat den Dominus.Berlin auch 2018 wieder zum „Bestmaster “ gekürt. Mehr Infos? Einfach Klicken.

Der Dominus im Magazin bLu /Männer

Die Zeitschrift blu hat den Dominus ebenfalls mit Fragen rund um BDSM gelöchert. Für das Rheinland wurde das Interview von der Schwester RIK (Köln) -und online von www.männer.media übernommen.

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Galerie De Sade

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Galerie De Sade hat den Dominus.Berlin 2017 zum „Best master 2017“ gekürt. Zum Interview? Einfach auf das Bild Klicken.

Das gay-fetisch Magazin BOX

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Das BOX Magazin hat den Dominus.Berlin im Dezember 2016 interviewt und auf die Titelseite gebracht. Erstmalig tritt der Dominus nun in der Presse in Erscheinung. Zu diesem Zeitpunkt ist er als BDSM-Master bereits seit zwei Jahren aktiv. Aufs Icon klicken.

Social Media

Geschichten / Referenzen von seinen Sklaven und Spielpartnern, Termine und immer wieder Neuigkeiten gibts bei Twitter, Facebook und Instagram.

twitter Profil von BDSM Master Andre aka dominus Berlin Themen rund um BDSM

Facebookpräsenz vom BDSM Master Andre alias Dominus.berlin

Instagram Profil des Dominus mit BDSM Bildern und Themen

Interview vom Oktober 2014:

[bg_faq_start]

Was haben Sie beruflich vor der Dominus-Profession gemacht?

Dominus.berlin: Ich bin Kaufmann für Marketingkommunikation und war lange Zeit in sehr bekannten Markenunternehmen als Produktentwickler tätig. Zudem verfüge ich nachweislich über eine psychologische Ausbildung, die mir als Sado sehr viele Vorteile verschafft. Heute übe ich neben dem Beruf des Dominus immer noch einen kaufmännischen Beruf aus.

Wie wurden Sie Dominus?

Dominus.berlin: Ich glaube, zum Sado wird man geboren. Denn privat gehe ich meinen Neigungen im SM-Bereich bereits viel länger nach. Dann bin ich durch Zufall zu einer weiblichen Domina in eine WG gezogen. Danach kam irgendwie eins zum anderen und ergab sich wie von selbst.
Noch heute prägt mich der weibliche Einfluss. Ich spiele daher auch gern mit weiblichen Dominä zusammen, wenn der Spielpartner bisexuelle Neigungen hat.

Wieviel Erfahrung haben Sie im BDSM?

Dominus.berlin: Ich kann hier bereits auf viele Jahre zurückblicken. Im Gegensatz zu vielen Anderen, erziehe ich stetig und nicht nur mal zwischendurch, bzw. je nach aktueller Lebenssituation.

Einen professionellen und seriösen Dominus erkennt man daran, dass er nicht mit unterschiedlichsten Profilen und Namen im Netz auftaucht und dann auch immer wieder verschwindet. Er legt Wert auf einen beständigen Ruf.

Ich kann im Übrigen sagen, dass ich  bereits „alles“ gemacht habe, was im gesetzlichen Rahmen ist. Letzteres soll übrigens auch so bleiben.

Wichtig für meine Sklaven bzw. die, die es werden wollen: schocken kannst du mich nicht. Öffne Dich!

Wie sieht Ihr Dominusstudio aus?

Dominus.berlin: Mein Dominusstudio reflektiert mein Vorgehen als Sado: sauber, durchdacht und mit Stil auf höchstem Niveau. Natürlich bin ich wie ein DJ und gastiere (selbst in Berlin) noch in anderen bekannten Studios. Jedoch bin ich, um bei dem Vergleich des DJs zu bleiben, ein Resident des Studio Lux in Tempelhof.

Mit dem „Touch of ginger“ in Deinem Bart wirken Sie irisch…?

Dominus.berlin: Ja, ich mag das auch an mir. Aber zu 100%: Made in Germany.

Sind Sie sonst rasiert?

Dominus.berlin: Totally Unshaved.

Welches Feedback erhalten Sie von Ihren Spielpartnern?

Dominus.berlin: Nun, ich bekomme auffällig viele Anfragen von Anfängern. Ich denke, das hängt damit zusammen, dass ich (wie aus den Bildern hervorgeht) nicht in dreckigen und schwarzangepinselten Kellern wild drauf los prügele, sondern man erkennt, dass ich mit Stil und Niveau vorgehe. Ich glaube, dass meine Sklaven sich daher bei mir sicherer fühlen. Und Sicherheit ist wichtig, wenn man sich fallen lassen will.
Außerdem liest man ja auch in meinen Referenzen, dass ich über ein hohes Maß an Empathie verfüge und enorm hohe kommunikative Kompetenzen vorweisen kann. Unterschätze nie die Bedeutung verbaler Action!
Neulich sagte ein Sub zu mir: „Man merkt, warum Du Dich spezialisiert hast: Es ist einfach Dein Ding!“. Dann weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Stellen Sie doch mal Ihre Spielpartner vor!

Dominus.berlin: Da kommen alle Altersklassen vor. Einmal hab ich mir auch den Ausweis zeigen lassen, um zu gucken, ob derjenige wirklich volljährig ist… Also, der war wirklich sehr jung – und sah auch so aus. Sehr häufig sind meine Spielpartner in meiner eigenen Alterskasse, aber es gibt auch wesentlich ältere, ich habe sogar schon Spielpartner gehabt, die noch vor dem Krieg geboren wurden!
Das Alter ist auch nicht wichtig. Die einzige Bedingung, oder auch das „Abbruchkriterium“ meinerseits, ist Hygiene. Ich erwarte Sauberkeit. Absolut. Ohne Diskussion.
Zudem ist es immer so, dass meine Spielpartner mich im Vorfeld umwerben müssen. Wenn ich zum Beispiel bei planetromeo Anfragen bekomme, die per Copy-and-Paste noch zehn andere Tops erhalten haben, oder nur ein stupides „hi“ enthalten, dann antworte ich in der Regel erst gar nicht.

Was machen Sie, wenn die Spielpartner nicht attraktiv sind, oder sie keinen Steifen bekommen, oder vielleicht gar nicht zum Orgasmus kommen?

Dominus.berlin: Da bin ich entspannt. Grade im BDSM zählen andere Werte als die „Pornorösen“. Da unterscheidet sich ein BDSM-Meister eben von einem dominanten Call Boy.

Integrieren Sie auch andere Spielpartner?

Dominus.berlin: Ja, da habe ich sehr viel Erfahrung. Zwei Slaves oder einen zusätzlichen Dom… – ich bin für alle Spielarten offen. Gerne spiele ich auch mit einer weiblichen Domina zusammen.

Welches Spiel machen Sie am liebsten?

Dominus.berlin: Ich bin wirklich sehr aufgeschlossen, jedoch kann ich sagen, dass ich eine spezielle Vorliebe für Brustwarzenbehandlungen habe. Das kann ich stundenlang…

Was ist Ihnen im Spiel miteinander wichtig?

Dominus.berlin: Für mich ist es nicht nur wichtig, mein Gegenüber bis an die Grenze zu treiben (und ein kleines Stückchen darüber hinaus), sondern auch tagtäglich meine eigenen Grenzen neu zu erfahren. Mir geht es selten um das rein Physische, sondern um das Psychische. Deswegen sind meine Spielpartner auch begeistert, dass ich Ihnen immer in die Augen schaue.
Aber natürlich bin ich auch Sadist und liebe es wenn ich die Schmerzgrenze finde und mit meiner Macht „spielen“ kann.

Wieso müssen Sie so viel über Ihre Spielpartner erfahren?

Dominus.berlin: Das ist ganz einfach: Zöglinge, deren eigene Träume ich in Erfüllung gehen lasse, hören besser, lassen sich besser erziehen und runden somit das gesamte Spiel perfekt ab.

Deswegen sollte ein Sklavenanwärter immer ausführlich den Anamnesebogen ausfüllen.

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